Trauerrituale

Sarg bemalen


Besonders bei Verstorbenen Sternchenkinder ist das bemalen des Sarges ein sehr beliebtes Ritual. Dabei geht es nicht um Talent oder Vorgaben, wie er auszusehen hat. Es geht darum, dass jeder seiner Trauer und seinen Erinnerungen Ausdruck verleiht. Es können Worte geschrieben, Geschichten gemalt oder Erinnerungen verbildlicht werden. Auch jüngere haben die Möglichkeit, beispielsweise mit einem Handabdruck, in das Ritual mit eingebunden zu werden.

Trauerrituale

2 Gedanken zu „Trauerrituale

  1. Kinder erleben den Verlust eines nahestehenden Menschen oft ganz anders als die Erwachsenen. Je nach Altersstufe gehen sie sehr unterschiedlich mit dem Verlust um. Ihre Reaktionen verunsichern oder irritieren die Erwachsenen, da manchmal der Eindruck entsteht, die Kinder würden gar nicht trauern. Dies ist aber nicht so. Kinder trauern anders. Es ist wichtig, sie in ihrer Trauer so anzunehmen, ihnen beizustehen und ihnen zu helfen.

  2. Am Grab
    Nachdem der Sarg in das Grab hinabgelassen wurde, geht die Trauergemeinde am offenen Grab vorbei und erweist dem Toten die letzte Ehre. Früher war es üblich, dass jeder Trauergast eine Handvoll oder ein Schäufelchen mit Erde in das Grab warf. Dies sollte das gemeinsame Zuschaufeln des Grabes und die Vergänglichkeit des Körpers symbolisieren.

    Das Geräusch, wenn die Erde auf den Sarg fällt, wird von vielen Trauernden jedoch als sehr bedrückend und beklemmend empfunden. Deshalb ist es heutzutage nicht unüblich, dass anstelle der Erde eine Schale mit Blumen, Blütenblättern oder Sand neben dem Grab bereitsteht, die ins Grab geworfen werden können.

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